OLG Stuttgart bezeichnet Reich-Antrag als "objektiv schlechthin sinnlos".

Nachdem ich aufgrund einer Ermächtigung durch das OLG Rostock die Ergänzung der Tagesordnung der für den 5.8.2016 einberufenen HV im Bundesanzeiger bekannt gemacht hatte, wollte die Gesellschaft die drohende Sonderprüfung und Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen unbedingt verhindern. Zu diesem Zweck schickte sie mir eine Abmahnung. Nachdem ich die gewünschte Unterlassungserklärung selbstverständlich nicht abgegeben habe, stellte die Gesellschaft beim Landgericht Ellwangen einen Antrag auf einstweilige Verfügung und sagte die Hauptversammlung kurzerhand ab. Das LG Ellwangen fiel jedoch auf den absurden und sinnlosen Antrag der Reich-Gruppe rein, und erließ eine ebenso sinnlose einstweilige Verfügung, die mir die Reich-Gruppe allerdings nie zustellte. Das LG Ellwangen sah seinen Fehler [genauer gesagt: zumindest einen seiner vielen Fehler] schließlich ein und hob die einstweilige Verfügung auf. Inzwischen hat sich auch das OLG Stuttgart mit dem ursprünglichen Antrag der Reich-Gruppe befasst und in seinem Beschluss vom 29.5.2017 festgestellt, dass der Antrag nicht nur unzulässig und unbegründet sondern "objektiv schlechthin sinnlos" war.