Gespräche führen zu keinem Ergebnis - neue HV für den 17.12. einberufen

Herrn Reichs Zusage auf der HV am 9.9.2014, sich zu konstruktiven Gesprächen zu treffen, stellte sich im Nachhinein leider, wenn auch nicht ganz unerwartet, als haltlos heraus. Nachdem ich zunächst telefonisch versucht hatte, ihn zu erreichen, habe ich ihm am 16.9. eine Email geschickt, in der ich einige Vorschläge zur Lösung der verfahrenen Lage der Gesellschaft skizziert habe. Ziel all dieser Vorschläge war, die Interessen und das Vermögen aller uns bekannten Baltikum-Aktionäre zu schützen; eine Lösung, die nur Herrn Bake und/oder mir nützt, kam für uns zu keiner Zeit in Betracht. Diese Email hat Herr Reich noch nicht einmal beantwortet.

Herr Bake und ich haben uns dann dennoch mit Herrn Reich telefonisch zu einem gemeinsamen Treffen im Oktober verabredet. Zu diesem brachte Herr Reich auch Herrn Engels mit; ob in dessen Eigenschaft als Vorstandsmarionette der Baltikum AG oder als Herrn Reichs persönlicher Assistent blieb unklar. Bei diesem Treffen machte Herr Reich klar, dass er zu konstruktiven Gesprächen nicht bereit ist.

Inzwischen hat Herr Engels, man mag es kaum glauben, zu einer erneuten außerordentlichen (!) Hauptversammlung eingeladen. Während Herr Wiedemann nach seinem bemitleidenswerten Auftritt auf der HV am 22.7. wohl die Reißleine zog und auf der folgenden HV am 9.9. aus persönlichen Gründen vom Amt des Versammlungsleiters zurücktrat und inzwischen nicht mehr zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgesehen ist, scheint Herr Engels immer weiter ins Verderben zu laufen.

In grober Missachtung (und teilweise wohl auch Unkenntnis) seiner Verantwortung und Pflichten als Vorstand, verstößt er weiterhin gegen gesetzliche Vorschriften. So hätte zum Beispiel eine ordentliche HV bis spätestens Ende August stattfinden müssen. Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses ist längst überfällig; vor mehr als vier Monaten wurde verkündet, der Jahresabschluss sei fertig gestellt und man gehe davon aus, dass die Prüfung etwa Ende Juli abgeschlossen sei. Doch auf die Veröffentlichung warten wir noch immer.

Dass die Gesellschaft nun glaubt, einerseits die gesetzliche Anforderung, eine ordentliche HV abzuhalten, missachten und gleichzeitig in einer außerordentlichen HV einen Aufsichtsrat wählen lassen zu können, dem dann auch noch zwei Personen, nämlich die Herren Reich sen. und Proksch, angehören sollen, die bereits in den vergangenen 8 Monaten, in denen sie dem Aufsichtsrat angehörten, unter anderem durch ihre Abwesenheit an den beiden bisher abgehaltenen Hauptversammlungen ihr Desinteresse an der Gesellschaft dokumentiert haben, ist schon ein starkes Stück. Nachdem bereits die letzten beiden HVs daran gescheitert sind, dass die Organmitglieder von den kritischen Fragen der Aktionäre überforderten waren, ist die Zahl der Fragen in der Zwischenzeit sicher noch weiter gewachsen.